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Chronik

 

 

 

Aus der Zeit vor dem offziellen Gründungsdatum

Es gibt leider keine Urkunde mit dem exakten Gründungsdatum unserer Musikkapelle. Die „Wurzeln“ reichen jedoch mindestens bis in die 30er-Jahre des 19. Jahrhunderts zurück. Pfarrer Johann Baptist Leithner (Pfarrer in Oberhofen von 1831-1845) schreibt im „Denkbuch der Pfarre Oberhofen“, dass im Jahre 1836 der Schulgehilfe Paul Strasser zur Hebung der Kirchenmusik zwei Waldhörner angeschafft hat. Im Jahre 1837 wurde noch mehr getan: Der neue Schulgehilfe Hans Girtl unterrichtete viele Personen in Blasinstrumenten, und es wurden angeschafft: eine Posaune, zwei Trompeten, eine große Trommel etc. (Vgl. Denkbuch S. 23)
Ein paar Seiten weiter, den 16. Juli 1840 betreffend, erwähnt Pfarrer Leithner im „Denkbuch der Pfarre Oberhofen“ ausdrücklich die Blechmusik.

 Er schreibt wörtlich: „... ist vom Jahr 1840 noch die Ankunft des neuen Herrschaftsbesitzers des Fürsten Karl Th. v. Wrede samt Frau Fürstin und Suite [= Gefolge, eig. Anm.] zu bemerken. Diese hohe Ankunft in Oberhofen erfolgte am 16. Juli. Unter einem aufgerichteten Ehrenbogen wurde die ankommende Herrschaft vom Pfarrer, Schulpersonal, Schuljugend und den Gemeindevorstehern ehrerbietig empfangen; auch die Blechmusik spielte; ...“ [Eig. Hervorhebg.] (Denkbuch S. 32-33)

Ob die „Musikbande“, wie sie später in einer Eintragung von Pfarrer Josef Haberleitner genannt wird, durchgehend bestanden hat, geht aus dieser ältesten Pfarrchronik nicht hervor, da die beiden Pfarrer, die Herrn Johann Baptist Leithner nachgefolgt sind – Pfarrer Jakob Jung und Pfarrer Josef Weydacher – leider keine Eintragungen im „Denkbuch der Pfarre Oberhofen“ gemacht haben. Pfarrer Haberleitner (Pfarrer in Oberhofen von 1888-1893) hat im „Denkbuch der Pfarre Oberhofen“ am 25.9.1890 folgende „rückblickende“ Eintragung vorgenommen:

„Musikbande
Zur Zeit des Hwn. Pfarrer Leitner bestand in Oberhofen eine über 20 Mann starke Musikbande. Der Schullehrer u. sein Gehilfe waren die Seele, der Pfarrer die Stütze derselben. ...“ (Denkbuch
S. 87)

Die Musikkapelle Oberhofen –
ein Streifzug vom offziellen Gründungsdatum im Jahre 1880 bis heute

Laut Aufzeichnungen der Trachtenmusikkapelle Oberhofen und laut mündlicher Überlieferung wurde die Musikkapelle Oberhofen (spätestens) im Jahre 1880 gegründet – und besteht seither durchgehend. Dieses Jahr gilt daher als offizielles Gründungsjahr der Musikkapelle Oberhofen
– bis 1983 unter dem Namen „Ortsmusikkapelle Oberhofen“; ab 1983 unter dem Namen „Trachtenmusikkapelle Oberhofen am Irrsee“. Der Aufbau begann allerdings bereits im Jahre 1870. Matthias Reichl (Moosmüller), einer der Pioniere, erhielt in Mondsee beim Militärmusiker Herrn Hausstätter Unterricht. Nach einigen Jahren Lehrzeit, die sicherlich viel Engagement und Idealismus erforderte - man bedenke nur die damaligen Straßenverkehrsverhältnisse, die sozusagen nicht vorhandenen Verkehrsmittel, die Zeit für das Üben etc. neben der „eigentlichen“ Arbeit für den Broterwerb –, konnte er dann begabte Burschen in Oberhofen selbst unterrichten.

Matthias Reichl war dann auch der erste Kapellmeister (1880-1898) unserer im Jahre 1880 gegründeten Kapelle, die sich aus folgenden Musikern zusammensetzte: Matthias Reichl (Kapellmeister), Alois Wageneder, Alois Reichl, Ignaz Wührer, Johann Eder, Anton Goldschmied, Johann Eisl, Ferdinand Lettner, Franz Schwertl. Zu dieser Zeit spielten die Musiker in Privatkleidung; die Instrumente waren Eigentum der einzelnen Musiker. Für Ausrückungen wurde pro Musiker 1 Gulden bezahlt, was für diese Zeit ein guter Verdienst war.

Erstes Foto der Musikkapelle

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In den Jahren vor der Jahrhundertwende kamen immer wieder neue Musiker zur Kapelle, die 1898 den Stand von 13 Musikern erreichte. 1898 übergab Matthias Reichl die Führung der Kapelle seinem Bruder Alois Reichl (vulgo Rechenmacher, in Laiter). Kapellmeister Alois Reichl (1898-1920) hatte es schwer, die Mitgliederzahl zu halten: einer der Gründe war der Erste Weltkrieg (1914-1918) verbunden mit den schwierigen wirtschaftlichen Zeiten. Plötzlich todkrank, musste Alois Reichl (Rechenmacher) das Amt des Kapellmeisters 1920 seinem soeben aus der Kriegsgefangenschaft heimgekehrten Sohn Alois Reichl (auch „Onkel“ genannt) übergeben. Alois Reichl („Onkel“) war über 50 Jahre lang Kapellmeister (1920-1971); lt. Aussage einer seiner Töchter war er insgesamt 67 Jahre lang Musiker. Dieser vielseitige Musiker – er war unter anderem Flügelhornist und Geiger – verstand es, die Musikkapelle auch über die schwierige Zeit des Zweiten Weltkrieges zusammenzuhalten. Er gab Generationen von Musikern wertvolle Impulse. Sein Idealismus, sein Einsatz, seine Ausdauer, aber auch seine menschlichen Qualitäten festigten den Bestand unserer Kapelle.

50 Jahre Kapellmeister

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit Bescheid der Sicherheitsdirektion für Oberösterreich vom 24. Juni 1950 wurde der Verein „Ortsmusikkapelle Oberhofen“ aufgelöst, da seit 1946 keine Jahreshauptversammlung abgehalten bzw. keine Meldung an die Sicherheitsdirektion gemacht worden war. Am 6. August 1950 wurde die Jahreshauptversammlung der neu aufgestellten „Ortsmusikkapelle Oberhofen“ mit Neuwahlen durchgeführt. Als „erster“ Obmann wurde Alois Reichl (Zimmermann) gewählt; und als „neuer“ Kapellmeister wurde der „alte“ Kapellmeister Alois Reichl („Onkel “-Rechenmacher) wieder gewählt. Bis zu diesem Zeitpunkt war der jeweilige Kapellmeister zugleich Obmann. Bei dieser Jahreshauptversammlung am 6. August 1950 wurde auch festgelegt, dass jeder Musiker pro Probe 30 Groschen „Lerngeld“ bzw. „Unkostenbeitrag“ zu berappen habe.

 Im Mai 1968 wurden für die gesamte Kapelle neue Instrumente in „Normalstimmung“ angeschafft. Kostenpunkt: S 67.900,-, die Gemeinde Oberhofen stellte dazu S 30.000,- zur Verfügung.

 1971 übergab Alois Reichl („Onkel“ - Rechenmacher), der bis zu seinem Tode 1975 Ehrenkapellmeister war, den Dirigentenstab an Franz Füßl.

 Wenn man die Zeit des Aufbaus ab ca. 1870 mitrechnet, kommt man auf gut 100 Jahre (Trachten-)-Musikkapelle Oberhofen „in den Händen“ von Familie Reichl!

 Franz Füßl war 17 Jahre lang Kapellmeister (1971-1988), hat in diesen Jahren unter anderem über 35 Jungmusiker ausgebildet und für die Kapelle die ersten Ehrungen beim Landeshauptmann entgegennehmen dürfen. Unter seiner Leitung wurde am 13. November 1987 im ORF-Landesstudio Linz eine Radioaufnahme aufgezeichnet: „Gruß und Kuss“ (Walzer), „Die Liebste“ (Polka), „Sones de Triumph“ (Marsch). Auch ihn kann man in die Liste der „Langzeit“ - Kapellmeister unserer Musikkapelle aufnehmen.

 1989 sprang Rindberger Anton (unser „Vize-Kapellmeister“) für ein Jahr als Kapellmeister ein, bevor dann Gassner Josef von 1990-1993 das Amt des Kapellmeisters übernahm. 1993 legte Josef Gassner sein Amt nieder. Ihm folgte ab 1994 Hermann Sumetshammer als Kapellmeister
– bis heute und hoffentlich noch länger.

Von den Obmännern sollen hier vor allem die zwei „Langzeitobmänner“ erwähnt werden: Reichl Alois (Zimmermann) von 1950 bis 1964 und von 1968-1979. Dass er 1980 zum Ehrenobmann ernannt worden ist, ist ein Zeichen der Wertschätzung und Dankbarkeit für seine Arbeit. Gassner Rudolf seit 1980; wenn unsere Trachtenmusikkapelle 2005 ihr 125-jähriges Bestandsjubiläum feiert, können wir uns gleichzeitig bei unserem derzeitigen Obmann für 25 Jahre sehr engagierte und zuverlässige Obmanntätigkeit bedanken.

Vom 18.-20. Juli 1980 feierte die Trachtenmusikkapelle Oberhofen ihr 100-jähriges Gründungsfest. 18 Kapellen nahmen daran teil.

Seit 1983 heißt die Musikkapelle von Oberhofen „Trachtenmusikkapelle Oberhofen am Irrsee“. Um die Gemeinnützigkeit des Vereines zu gewährleisten, mussten in einer außerordentlichen Jahreshauptversammlung einige Punkte der Vereinsstatuten geändert werden, so auch der Name der Kapelle.

Uniform

Uniform der Musiker von 1952

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1948 erhielten die Mitglieder der Musikkapelle einheitliche Hüte – der erste Anflug einer „Uniform“.

1950 wurde die Kapelle zum ersten Mal eingekleidet: schwarze Hose, grüne Uniformbluse, grüne Tellerkappe.

1971 entwarf Prof. Lipp eine neue Tracht für die Kapelle: schwarze Hose, rote Samtweste, grüner Rock, schwarzer Hut.

1985 wurde die „Trachtenmusikkapelle Oberhofen am Irrsee“ neu eingekleidet: blaues Sakko, rote Weste, schwarze Kniebundhose (Leder), graue Stutzen, schwarze Schuhe, schwarzer Hut, weißes Leinenhemd und Mascherl.
Probenraum
Bis 1968 wurden die Musikproben in der Küche des Kapellmeisters Reichl („Onkel“) abgehalten. Mit der Zeit wurden häufigere Proben erforderlich und man probte, wo man gerade die Möglichkeit bekam: im Gemeindeamt (Mutterberatungszimmer), im Gasthof Schmiedbauer auf dem Tanzboden, in der alten Schule im unteren Klassenzimmer, im Gasthof „Gutshof“ im 1. Stock; ab 1974 im 1. Stock des alten Feuerwehrzeughauses. 1979 – Endlich ein eigener Probenraum! 1979 konnte die Musikkapelle ihren neuen Probenraum im Kindergartenkeller beziehen. Viel Arbeits- und finanzieller Aufwand seitens der Musiker und der Gemeinde unter dem unermüdlichen Einsatz des Obmannes Alois Reichl und des Bürgermeisters Josef Lochner ließen den eigenen Probenraum Wirklichkeit werden.

 2000 -Umbau des Probenraumes. Da unser Probenraum, der vor 20 Jahren nur mit den einfachsten akustischen Mitteln ausgestattet werden konnte (Eierbecher und Gardinen), den Anforderungen nicht mehr gewachsen war, entschloss sich der Vereinsvorstand zu einem „General“ -Umbau unseres bestehenden Probenraumes – nur der Fußboden blieb erhalten! Für den Umbau wurden über 500 Stunden Eigenleistung erbracht. Durch diese Neugestaltung entstand ein modern ausgestattetes Musikerheim, das den hohen Anforderungen, die heutzutage an die Blasmusikkapellen gestellt werden, gerecht wird. Der Umbau gewährleistet die exakte Durchführung von Proben und bietet auch Platz für Versammlungen, Feste und Feiern in internem Rahmen. So wurden sicher die besten Voraussetzungen für die Zukunft geschaffen, die vor allem auch der nächsten Generation von Musikerinnen und Musikern zugute kommen werden.

Einweihung des Proberaumes

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 10. Juni 2001 fand die Einweihung des neuen Probenraumes im Anschluss an den feierlichen Sonntagsgottesdienst, der von der Trachtenmusikkapelle Oberhofen mit der „Musikantenmesse“ gestaltet wurde, im Beisein von etlichen Ehrengästen statt. Ein Frühschoppen und ein gemütliches Beisammensein rundeten die Feier ab.

 Veranstaltungen, Ausrückungen...
Im Folgenden nur eine kleine Auswahl:

Seit 1981 veranstaltet die Musikkapelle jährlich ein Frühjahrskonzert. Das erste Frühjahrskonzert fand im Gasthof Baumgartner statt; seit 1982 finden alle Frühjahrskonzerte im Turnsaal der 1982 eingeweihten neuen Volksschule statt. Das Interesse am Frühjahrskonzert wurde immer größer – der Turnsaal konnte die Interessierten bald nicht mehr fassen. Aus diesem Grunde wird das Frühjahrskonzert seit 1999 jeweils zweimal, nämlich freitags und samstags vor dem Palmsonntag aufgeführt. So haben insgesamt mehr Zuhörer die Chance, das Konzert zu genießen. Heuer (18./19. März 2005) gab es auch hier ein Jubiliäum: zum 25. Mal Frühjahrskonzert der „Trachtenmusikkapelle Oberhofen am Irrsee“.

Seit 1982 wird jedes Jahr der Musikermaskenball veranstaltet; seit 1988 findet er im Turnsaal unserer Volksschule statt.

Seit 1984 feiern die Oberhofner Goldhaubenfrauen jeweils Mitte Juli den „Trachtensonntag“. Von Anfang an sorgte die Trachtenmusikkapelle für die musikalische Umrahmung; seit 1986 werden der „Tag der Blasmusik“ und der „Trachtensonntag“ gemeinsam gefeiert. Die Zusammenarbeit funktioniert hervorragend: Die Goldhaubenfrauen sorgen für das leibliche Wohl, die Musiker für den musikalischen Ohrenschmaus.

Seit 1994 verbindet die Trachtenmusikkapelle die Jahreshauptversammlung am ersten Adventsonntag mit der Messgestaltung in unserer Pfarrkirche, die bei der Oberhofner Bevölkerung großen Anklang findet. Die Jahreshauptversammlung findet anschließend im Vereinslokal statt.

Seit 1996 feiern wir das Dorffest mit vielen Gästen aus der näheren und weiteren Umgebung auf dem Hof von Johann Endesgrabner (Kettl) in Oberhofen. Die Musikkapelle spielt jeweils einen Frühschoppen. Die Veranstaltung kommt sehr gut an und findet äußerst regen Zuspruch, so dass wir inzwischen das 10. Dorffest feiern können. Das zweite Oberhofner Dorffest am 3. August 1997 wurde von einer schrecklichen Nachricht überschattet: Am Nachmittag wurden die Eltern unseres Musikkameraden Wolfgang Schartner benachrichtigt, dass ihr Sohn gegen Mittag am Großglockner tödlich verunglückt ist. Daraufhin wurde der Stand der Musikkapelle sofort geräumt, und auch die „Tanzlmusi“ hörte abrupt mit ihrem Spiel auf.

Am 14. Mai 1994 fand in Oberhofen am Irrsee die erste Erbhoffeier statt, bei der 24 Erbhöfe ausgezeichnet wurden.

Vom 21.-23. Juni 1996 feierte unser Kameradschaftsbund das 100-jährige Gründungsfest. Zum Dank für unsere musikalische Umrahmung spendete der Kameradschaftsbund 2 Instrumente.

Am 26. und 27. Juli 1997 feierte unsere „Freiwillige Feuerwehr Oberhofen“ ihr 90-jähriges Gründungsfest.

Auslandsreisen
Am 6./7. Juli 1985 unternahm die Trachtenmusikkapelle Oberhofen am Irrsee die erste Auslandsreise nach Gottfriedingerschweige (BRD) zum 60-jährigen Gründungsfest des Radfahr- und Schützenvereines.

1985, 1986, 1987, 1990, 1995, 2000 und 2006 spielten wir bei den Schützenfesten des Bürgerschützenvereines EV Hänigsen (BRD). Die Bevölkerung von Hänigsen nahm uns immer sehr herzlich auf und wir erlebten dort, was „Feiern“ wirklich heißt.

Vom 6.-8. Juli 2001 nahmen wir an den „46. Internationalen Rasteder Musiktagen“ teil. Am Freitagabend, 6. Juli, spielten wir beim „Nationenabend“ in der großen Sporthalle vor etwa 2000 Besuchern. Am Samstag spielte die Kapelle bei der Marschwertung und beim anschließenden Standspiel. Am späten Abend marschierten alle Vereine auf dem großen Turnierplatz auf und zum Abschluss dieses Tages gab es ein riesiges Brillantfeuerwerk. Am Sonntagvormittag spielten wir bei der Konzertwertung, und am Abend marschierten noch einmal alle Vereine zur Siegerehrung auf dem Turnierplatz auf. Die Überraschung und die Freude waren groß als verkündet wurde, dass die Trachtenmusikkapelle Oberhofen bei der Marschwertung den 1. Rang und in der Konzertwertung den 2. Platz erringen konnte. An Kapellmeister Hermann Sumetshammer und an Stabführer Manfred Schweiger wurden große Pokale übergeben.

Urkunde und Pokale von den Rasteder Musiktagen 2001

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Montag, 8. Juli, gab es für uns einen „Ausflugstag“ nach Helgoland. Leider hat sich die dreistündige Schiff-Fahrt bei einigen unserer Musikerinnen und Musikern auf den Magen geschlagen. Die „46. Internationalen Musiktage“ waren für uns ein besonderes Erlebnis und außerdem ein riesiger Erfolg für die Trachtenmusikkapelle Oberhofen am Irrsee.

 

Obmänner seit dem Jahr der Gründung
Leider fehlen genaue Aufzeichnungen über die Obmänner bis zum Jahre 1950. Herr Alois Reichl kann sich aber erinnern, dass früher der jeweilige Kapellmeister auch die Funktion des Obmannes innehatte.

1950 Reichl Alois, Zimmermann, Oberhofen 21. 7. 1930
1964 Spielberger Franz, Pensionist, Oberhofen 24. 2. 1891
1967 Rauchenschwandtner Michael, B.B.Angest., Oberhofen 19. 5. 1940
1968 Reichl Alois, Zimmermann, Oberhofen 21. 7. 1930
1979 Reichl Alois jun., Mil.-Musik Salzburg, Oberhofen 22.12.1955
seit 1980 Gassner Rudolf, kfm. Angestellter, Oberhofen 3. 4. 1956

Ehrenobmänner seit dem Jahr der Gründung

 
1980 Reichl Alois, Zimmermann, Oberhofen 21. 7. 1930

Kapellmeister seit dem Jahr der Gründung

 
1880-1898 Reichl Matthias, Moosmüller, Oberhofen 25.8.1820
1898-1920 Reichl Alois, Rechenmacher, Oberhofen 14. 3. 1861
1920-1971 Reichl Alois („Onkel“), landw. Geräteerzeuger, Oberhofen 14. 9. 1892
1971-1988 Füßl Franz, B.B. Angestellter, Oberhofen 6. 7. 1943
1989 Rindberger Anton, Facharbeiter, Oberhofen 28. 5. 1963
1990-1993 Gassner Josef, Gemeindeangestellter, Oberhofen 3. 6.1957
seit 1994 Sumetshammer Hermann, Polizeibeamter, Oberhofen 7. 8.1960

Stabführer seit der Gründung

 
ca. 1913-1925 Holden Valentin geb. 1853, † 16.2.1930
ca. 1925-1952 Langmaier Josef (Berger) geb. 12.3.1875, † 9.6.1970
ca. 1952-1971 Eisl Leopold geb. 25.6. 1915
1971-1989 Füssl Franz geb. 6.7.1943
1989-1995 Feldbacher Johann geb. 28.6.1961
1995-2006 Schweiger Manfred geb. 18.4.1963
seit 2006 Rindberger Josef geb. 25.6.1980

Ehrungen ab dem Jahre 1982

 19. November 1982: 1. Ehrung

beim Landeshauptmann für dreimalige Auszeichnung bei Konzertwertungen: „1. Rang mit ausgezeichnetem Erfolg“

5. Dezember 1986: 2. Ehrung

beim Landeshauptmann für sechsmalige Auszeichnung bei Konzertwertungen: „1. Rang mit ausgezeichnetem Erfolg“

1.Dezember 1990: 3. Ehrung

beim Landeshauptmann-Stellv. für neunmalige Auszeichnung bei Konzertwertungen: „1. Rang mit ausgezeichnetem Erfolg“

20. Jänner 1993: 4. Ehrung

beim Landeshauptmann für zwölfmalige Auszeichnung bei Konzertwertungen: „1. Rang mit ausgezeichnetem Erfolg“ in ununterbrochener Reichenfolge

25. Oktober 1995: Verleihung der „Prof. Franz Kinzl Medaille“

Prof. Franz Kinzl Medaille

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser neuer Landeshaupt-mann Dr. Josef Pühringer verlieh unserer Musikkapelle am 25. Oktober 1995 im Rahmen des Partnerschaftskonzertes mit der Raiffeisenzentralbank im Kaufmännischen Vereinshaus in Linz die „Prof. Franz Kinzl Medaille“. Diese Auszeichnung erhalten jene Musikkapellen, die viele Jahre hindurch bei Wertungsspielen einen „ausgezeichneten Erfolg“ erreicht haben Zu dieser Ehrung waren unser Bürgermeister, Herr Lochner, sowie Obmann Rudolf Gassner, Kapellmeister Hermann Sumetshammer und Stabführer Manfred Schweiger geladen.

9. Jänner 1998: 5. Ehrung

 Die Musikkapelle nahm am 9. Jänner 1998 die 5. Ehrung von unserem Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer entgegen.

 

10. Jänner 2003: 6. Ehrung6te Ehrung

 Die Trachtenmusikkapelle Oberhofen erhielt am 10. Jänner 2003 die 6. Ehrung, überreicht von Landeshauptmann-Stellvertreter.

Seit 1971 nimmt die Trachtenmusikkapelle Oberhofen am Irrsee an den Marschwertungen und seit 1975 an den Bläsertagen (Konzertwertungen) teil.

Im Jänner 2001 wurde das Ansuchen für das Bezirksmusikfest 2005 in Oberhofen am Irrsee gestellt. (Gut Ding braucht Weile!)
Seit 1997 gibt es die jährlich erscheinende Vereins-Zeitung „Prima Vista“.

Wir möchten allen Gönnern der „Trachtenmusikkapelle Oberhofen am Irrsee“ ein herzliches DANKE sagen für die Spendenbereitschaft, z. B. der Raiffeisenkasse, dem Kameradschaftsbund, der Katholischen Frauenbewegung, den Goldhaubenfrauen, der kompletten Oberhofner Bevölkerung ....

 

 

Quellen
Soweit nichts anderes vermerkt: Chronik der Trachtenmusikkapelle Oberhofen, die seit 1990 geführt wird mit einem Rückblick auf die Entstehungsgeschichte. Denkbuch der Pfarre Oberhofen (1831-1893). Mündliche Auskünfte des Obmannes der TMK Oberhofen, Hr. Rudolf Gassner.
 Text zusammengestellt von Heide Hullermann unter Verwendung der angeführten Quellen.