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Postbus Shuttle Mondseeland - Trotz AUS ein Erfolgsmodell

Postbus Shuttle

„Postbus Shuttle Mondseeland“ – Trotz Aus ein Erfolgsmodell 
mit sozialer und ökologischer Strahlkraft

Mondseeland, 17.11.2025 – Seit August 2022 hat das Postbus Shuttle 
Mondseeland die Mobilität in der Region maßgeblich verbessert und 
es ist zu einem festen Bestandteil des öffentlichen Verkehrs geworden. 
Leider endet dieser Service nun mit Jahresende 2025.


Trotzdem kann man eine positive Bilanz ziehen: Über 25.000 beförderte 
Personen beweisen, dass Mikro-ÖV (= öffentlicher Verkehr für die „Letzte Meile“) 
auch im ländlichen Raum funktioniert und eine echte Alternative zum privaten 
Pkw bietet. Allein 2024 nutzten fast 9.000 Fahrgäste das Shuttle – mit einem 
außergewöhnlich hohen Besetzungsgrad von 1,52. Besonders erfreulich war der 
Fahrgastzuwachs von fast 23 % vom ersten auf das zweite Betriebsjahr.

Doch die Zahlen zeigen nur einen Teil des Erfolgs: Das Shuttle war mehr als ein 
Transportmittel – es war ein soziales Inklusionsprojekt. 365 Tage im Jahr, von früh 
bis spät, stand es allen Einwohner:innen umgerechnet für nur vier Cent pro Tag und 
Bürger:in zur Verfügung. Es verband Mobilität, Lebensqualität und Klimaschutz.

Eine Umfrage im Sommer 2025 unter 114 Teilnehmer:innen bestätigte die hohe Akzeptanz: 
Fast 70 % davon hatten das Shuttle bereits genutzt – vor allem für Freizeit, Erledigungen 
und Arbeitswege. Die Statements sprechen für sich:

„Ich müsste ohne Shuttle 300 Höhenmeter überwinden, bis ich bei der nächsten Bushaltestelle bin.
 „Ich kann meinen Hund mitnehmen – beim Shuttle ist das absolut kein Problem!“
 „Es funktioniert perfekt. Ich verwende es regelmäßig für meinen Arbeitsweg.“
 „Das Shuttle ist super! Nach einem Tag in Salzburg mit Einkäufen wäre es gar nicht mehr lustig, 
1,5 km zu Fuß zu gehen.“ „Ich lasse mich vom Postbus Shuttle direkt vom Zielpunkt der Wanderung
wieder abholen.“

Für ältere und eingeschränkt mobile Menschen bedeutete das Shuttle mehr Unabhängigkeit – dank barrierefreier Gestaltung.

Tibor Jermendy, Head of Business Development Österreichische Postbus AG, betont:

„Das Postbus Shuttle Mondseeland steht exemplarisch für die gelungene Verbindung von Alltags- und 
Tourismusmobilität und wurde gemeinsam mit der Region stetig weiterentwickelt. Die erfreulichen 
Fahrgastzahlen und die hohe Flexibilität im operativen Betrieb zeigen, wie agil und bedarfsgerecht 
das Postbus Shuttle auf regionale Anforderungen reagieren kann. Wir danken allen Partner:innen und 
Nutzer:innen für ihr Vertrauen und die engagierte Zusammenarbeit.“

Bürgermeisterin Elisabeth Höllwarth-Kaiser, Obfrau des Vereins zur Regionalentwicklung Mondseeland (REGMO), ergänzt:

„Seit dem 1. August 2022 haben die sieben Mondseelandgemeinden und der Tourismusverband Mondsee-Irrsee mit der 
Postbus AG ein einzigartiges Mobilitätsangebot geschaffen. Ob für den Besuch im Altersheim, den Schulweg oder den
 Ausflug ins Wirtshaus: Das Shuttle wurde dankend angenommen und ist für viele zum Fixpunkt im Alltag geworden.“

Die LEADER-Region Fuschlsee Mondseeland (FUMO) und die Klima- und Energiemodellregion Mondseeland koordinierten 
das System und entwickelten es kontinuierlich weiter – von Haltepunkten über App-Funktionen bis hin zu Betriebsabläufen. 
Die enge Zusammenarbeit mit der Postbus AG und der Salzburger Firma SMS war entscheidend, besonders das Engagement 
der Fahrer:innen.

Trotz aller Erfolge und der hohen Akzeptanz muss das System nun aufgrund der dauerhaft nicht finanzierbaren Kosten
eingestellt werden. Die Gemeinden und der Tourismusverband (TVB), die diese Beträge größtenteils selbst stemmen mussten, 
bedauern diesen Schritt zutiefst, betonen aber, dass das Postbus Shuttle ein Leuchtturmprojekt war. Es hat gezeigt, dass 
Mikro-ÖV im ländlichen Raum funktioniert und den Alltag erleichtern kann und zudem einen wesentlichen Baustein einer 
zukunftsweisenden Tourismusdestination darstellt. Ein Modell, das Schule machen sollte. Deshalb werden sich die Gemeinden 
und der TVB um alternative, kostengünstigere Systeme bemühen.


24.11.2025