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Sozialmarkt Mondsee

Wie funktioniert ein Sozialmarkt? Wer darf einkaufen?

Im Sozialmarkt können Leute mit geringem Einkommen (Einkommensgrenze monatlich 800,-- € netto, das ist geringfügig höher als die Ausgleichszulage bei Pensionen) sehr günstig einkaufen (30 Prozent vom Ladenpreis). Da es im Sozialmarkt natürlich kein vollständiges Warenangebot geben kann, ist der Einkauf in normalen Geschäften zusätzlich notwendig; dafür bleibt den Kunden aber mehr Geld.

Berechtigten wird nach Vorlage der Einkommensnachweise aller im Haushalt lebenden Personen, einer Meldebestätigung der Wohnsitzgemeinde und eines Fotos, ein Ausweis von der Sozialberatungsstelle des Sozialhilfeverbandes Vöcklabruck in 5310 Mondsee, Ludwig Angerer-Gasse 3 (Büro rechts im Erdgeschoß des Betreubaren Wohnens) - Leiterin ist Frau Eva Mauder, Tel. 06232/27320 - ausgestellt.

Berücksichtigt wird das gesamte Haushaltsnettoeinkommen. Wenn Wohnbeihilfe bezogen wird oder der Heizkostenzuschuss genehmigt wurde, entfällt die Vorlage von Einkommensnachweisen – hier genügt die Vorlage dieser Genehmigungen.

Der Ausweis berechtigt zum Einkaufen für je 10 Euro drei Mal pro Woche (insgesamt 30 Euro pro Woche).
Die Richtlinien für die Ausstellung des Einkaufspasses liegen im Geschäftslokal und im Gemeindeamt auf.

Öffnungszeiten:
Montag von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Dienstag von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Freitag von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Die Mitarbeiter leisten ihren Beitrag ehrenamtlich (Verkauf, Lager, Transporte, Reinigung). „Überschüsse“ werden re-investiert (kein Gewinn!).

Welche Waren werden verkauft und woher kommen sie? Das Angebot beschränkt sich hauptsächlich auf Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs wie Artikel zur Körperpflege, Wasch- und Reinigungsmittel. Die Waren werden von Erzeugern und vom Handel gratis zur Verfügung gestellt. Sie sind einwandfrei, aber mit kleinen Verpackungsschäden, falsch etikettiert oder befüllt, kurz vor dem Ablaufen, oder sie stammen aus Überproduktionen.
Wir helfen damit auch den Lebensmittelherstellern und dem Handel, die nicht verkaufsfähigen Waren einem guten Zweck zuzuführen, bevor sie (kostenpflichtig) entsorgt werden müssen. Dadurch können Mitbürger an der Armutsgrenze unterstützt werden – integrieren statt ausgrenzen.