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Kinderbetreuung

Kinderbetreuungsbeihilfe

Oft haben Eltern große Schwierigkeiten, die Kosten für eine Kinderbetreuung aufzubringen. Eine Kinderbetreuungsbeihilfe erhalten jene, die einen Betreuungsplatz für ihr Kind benötigen, weil:
• sie eine Arbeit aufnehmen wollen,
• sie beabsichtigen, an einer arbeitsmarktpolitisch relevanten Maßnahme (z.B. Kurs) teilzunehmen,
• sich trotz Berufstätigkeit ihre wirtschaftlichen Verhältnisse grundlegend verschlechtert haben,
• wesentliche Änderungen der Arbeitszeit eine neue Betreuungseinrichtungsform erfordern oder
• die bisherige Betreuungsperson ausfällt.

Gefördert wird die Betreuung in:
• Kinderkrippen . ,
• Kindergärten . ,
• bei Tagesmüttern und Tagesvätern . ,
• Kindergruppen . ,
• Horten und
• bei Privatpersonen (nicht aber bei Familienangehörigen oder Au-pair-Kräften).

Voraussetzung:
Das Kind muss
• im gemeinsamen Haushalt leben und
• jünger als 15 Jahre sein
(bei einem Kind mit Behinderungen beträgt die Altersgrenze 19 Jahre)
Das monatliche Bruttoeinkommen des alleinstehenden Förderungswerbers oder der Förderungswerberin darf 2.000 Euro nicht übersteigen. Für Ehepaare bzw. Lebensgemeinschaften darf das gemeinsame Bruttoeinkommen nicht höher als 2.912 Euro sein.
Diese Einkommensgrenzen werden für jede weitere Person, für die der Förderungswerber oder die Förderungswerberin oder der Partner bzw. die Partnerin sorgt, erhöht. Als Einkommen zählen neben dem Entgelt für unselbstständige Tätigkeit auch Alimente, Unterhaltsleistungen, Einkommen aus selbstständiger Tätigkeit, Leistungen nach dem Arbeitslosenversicherungsgesetz, Beihilfe zur Deckung des Lebensunterhalts, Gründungsbeihilfe, Übergangsgeld sowie Renten und Pensionen.

zuständige Stelle:
das Arbeitsmarktservice .  (AMS)

Achtung:
Die Beihilfe ist an ein Beratungsgespräch mit dem zuständigen Berater oder der zuständigen Beraterin der Geschäftsstelle des AMS .  gebunden.
Die Höhe der Kinderbetreuungshilfe ist gestaffelt und hängt vom Brutto(familien)einkommen und von den entstehenden Betreuungskosten ab.
Die Beihilfe kann für jeweils 26 Wochen gewährt werden. Die Förderungsdauer je Kind kann (bei Vorliegen der Fördervoraussetzungen) bis zu 156 Wochen betragen.

Weitere Informationen finden Sie auf www.help.gv.at