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Keltenhügel

Dieser mystische Grashügel nördlich des Irrsees wird laut alter Überlieferung als Grabstätte eines keltischen Fürsten gedeutet.
Der Keltenhügel befindet sich im Ortsteil „Gegend“ und ist im Besitz von Anna Schindlauer. Die Aufschüttungsmasse des Grabhügels beträgt über 3000 m³. Der Hallstatthügel ist ein Beweis für die keltischen Vorfahren in Oberhofen.
Im Jahre 1985 wurden von der Montanuniversität Leoben (Univ. Dozent Dipl. Ing. Dr. Georg Walach) geophysikalische Prospektionsmessungen durchgeführt. Im Zentrum, etwa 6 m Tiefe, wurde eine größere Auflockerungszone als Folge einer verbrochenen Grabkammer festgestellt. Dabei handelt es sich ohne Zweifel um das größte Hügelgrab in Österreich. Lediglich in Großmugl, Niederösterreich, befindet sich etwa eine gleich große Grabstädte der Kelten.
Als Bekrönung auf der Spitze der Grabstelle dürfte früher ein Kreuz aus Holz oder ein Steindenkmal gestanden haben. Mehrere Male versuchte der frühere Besitzer Franz Schindlauer beim Bundesdenkmal Amt , Abteilung „Denkmalamt“, den so genannten Keltenhügel einheben zur dürfen. Jedoch entschied das Bundesdenkmalamt den Antrag abzuweisen. Nach der Bestätigung durch die Messungen wurde der Hügel unter Denkmalschutz gestellt, mit der Begründung, die Graböffnung wäre und würde niemals im Sinne einer archäologischen Denkmalpflege sein!
Der Keltenhügel solle für die Nachwelt in der Gesamtheit als Denkmal wirken. Der Sage nach soll hier der Fürst der nahe gelegenen Siedlung (="Ringwallanlage)" auf einem Ross sitzend mit all seinen Schätzen begraben sein