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Die Bevölkerungszahl für das Finanzjahr 2011 liegt vor

Basis des Finanzausgleichs zwischen Bund und Ländern ist ab dem Finanzjahr 2009 gemäß § 9 Abs. 9 Finanzausgleichgesetz 2008 (FAG 2008) die Bevölkerungszahl (Volkszahl), die mithilfe einer registergestützten Volkszählung, der sogenannten "Mini"-Registerzählung, von Statistik Austria jährlich zu jedem 31.10. ermittelt wird. Zum Stichtag 31.10.2009 wurde eine Bevölkerungszahl von 8.361.475 für das Finanzjahr 2011 ermittelt.

Zuwachs in Wien, Verluste in der Steiermark, Oberösterreich und Kärnten

Der Vergleich der neu ermittelten Bevölkerungsanteile der Bundesländer mit denen des Vorjahres an der österreichischen Gesamtbevölkerung zeigt einen Zuwachs für das Bundesland Wien und geringfügige Verluste für die Steiermark, Oberösterreich und Kärnten.

Differenz gegenüber dem Zentralen Melderegister

Gegenüber dem Stichtagsbestand des Zentralen Melderegisters (ZMR) vom 31.10.2009 wurden bei der "Mini"-Registerzählung insgesamt 30.610 Personen (31.120 im Vorjahr) nicht mit Hauptwohnsitz anerkannt. Dazu zählen 7.269 sogenannte "technische" Fälle (7.549 im Vorjahr), das sind Personen, die vor dem Stichtag schon verstorben waren (3.066), Personen mit Mehrfacheintrag im ZMR (449) sowie 3.754 Personen, die aufgrund der 90-Tage-Regel nicht mit Hauptwohnsitz anerkannt wurden.

Auf Grund von Bestandsbereinigungen (z.B. Lückenschluss, nachträgliche Anmeldungen) des Zentralen Melderegisters wurden von Statistik Austria 1.845 Personen (2.149 im Vorjahr) mit Hauptwohnsitz gezählt, die nicht im Zentralen Melderegister verzeichnet waren. Somit wurden per Saldo 28.765 Personen von Statistik Austria nicht mit Hauptwohnsitz anerkannt (28.971 im Vorjahr).

Zusätzlich wurden aufgrund des statistischen Verfahrens 25.186 Personen nicht mit Hauptwohnsitz anerkannt (23.571 im Vorjahr), da sie, ausgehend von dem Ergebnis der Zusammenführung der Verwaltungsregister per 31.10.2009 und den Erfahrungen der Wohnsitzanalyse der Probezählung 2006, von Statistik Austria als "Karteileichen" im ZMR eingestuft wurden. Bei der Probezählung 2006 waren noch 31.500 Personen mit Hauptwohnsitz in Österreich als "Karteileichen" ermittelt worden.

Aufgrund der 180-Tage-Regel wurden 2.827 Personen nicht in der Gemeinde gezählt (2.792 im Vorjahr), in der sie am Stichtag mit Hauptwohnsitz gemeldet waren, sondern in jener Gemeinde, in der sie vor und nach dem Stichtag gemeldet waren. Diese Maßnahme soll einen möglichen "Wohnsitztourismus" um den Stichtag herum verhindern.

Endgültige Bevölkerungszahl für das Finanzjahr 2011 je Gemeinde (pdf. 867 KB)

 

Quelle:  Statistik Austria